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Tonhalle Düsseldorf
Die Tonhalle Düsseldorf ist die musikalische Heimstatt des Städtischen Musikvereins in unserer schönen Landeshauptstadt. Dort finden die Symphoniekonzerte der Stadt Düsseldorf mit den Düsseldorfer Symphonikern statt. Darüber hinaus bietet die Intendanz der Tonhalle ein umfangreiches Konzertprogramm mit einer Vielzahl von Konzertreihen und Veranstaltungen aller Art. Bestellen Sie sich das Jahrbuch für die jeweilige Konzertsaison und Sie werden schnell die Vielseitigkeit und die interessanten Programmfolgen erkennen. Klicken Sie auf das Logo der Tonhalle und Sie befinden sich auf der Internet-Präsenz des Hauses. |
Geschichte:
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Jedem Düsseldorfer, der einen kulturellen und stadtgeschichtlichen Hintergrund hat, kommt bei Nennung des Gebäudenamens „Tonhalle Düsseldorf“ Glanz in den Blick, Wehmut ins Herz und auch ein bisschen Stolz in die Brust.
Tonhalle Düsseldorf war für die Düsseldorfer über mehr als 150 Jahre Synonym für hochrangige Feste und große kulturelle Erlebnisse. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts verließ man zu Fuß oder mit dem Pferdewagen durch das Flinger Tor die Stadt und kam nach Überwindung einiger Befestigungsanlagen über den Flinger Steinweg (die heutige Schadowstraße) in einen herrlichen Wald, in dem „Jansens Garten“ lag, der für die Düsseldorfer eine hochbeliebte Vergnügungsstätte war.
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Hier wurden die „Niederrheinischen Musikfeste“ begründet, hier war die Wiege des Städtischen Musikvereins im Jahre 1818, hier wirkten Ferdinand Hiller, Julius Rietz, Ferdinand Ries. Robert Schumann und Felix Mendelssohn Bartholdy hatten hier ihre künstlerische Heimstatt, Mendelssohns „Paulus“ und Schumanns „Paradies und die Peri“ wurden hier u.a. uraufgeführt, Josef Joachim und Jenny Lind wirkten hier umjubelt an Konzerten mit. Franz Liszt, Johannes Brahms und viele große Künstler des 19. Jahrhunderts feierten hier große Erfolge.
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1850 übernahm die Hofkonditorei Geisler die Säle und übergab sie 1863 in den Besitz der Stadt Düsseldorf. Von diesem Zeitpunkt an wurden die Säle vielfältig umgestaltet und dann nach langen Diskussionen im Stadtrat in den Jahren 1880 bis 1892 komplett neu errichtet. Die neuen Gebäude erhielten die alten Namen, es blieb bei „Tonhalle“ Düsseldorf und bei den Namen für die Säle: Der Kaisersaal mit 3.000 Plätzen in Stuhlreihen und 1.000 Plätzen an Tischen, dem Rittersaal mit ca. 1000 Plätzen, dem Verbindungssaal und einer großen Vielzahl von repräsentativen Nebenräumen. Hier fand 1912 mit 1000 Mitwirkenden kurz nach der Münchner Uraufführung in Deutschland die zweite Aufführung der 8. Symphonie von Gustav Mahler statt.
Im zweiten Weltkrieg hatte die Pracht leider ein Ende, die Tonhalle wurde zerstört. In den Nachkriegsjahren stand die Kultur zunächst und auch verständlicherweise im Hintergrund und der Kommerz erhielt die Oberhand bei den Stadtverordneten, was dazu führte, dass das Gelände der Tonhalle an einen Kaufhauskonzern verkauft wurde, der dort heute noch sein Domizil hat.
Von da an lebte das kulturelle Düsseldorf hinsichtlich seines repräsentativen Konzertsaales immer in Provisorien. Man wanderte vom Opernhaus in den Schumann-Saal, dann in die schmucklose Rheinhalle, von dort in die Messehalle an der Fischerstraße und dann in die 1978 endlich neu erstandene Tonhalle.

Der neue Standort war nach langen Diskussionen der alte Standort und zwar die alte Rheinhalle, das ehemalige Planetarium im Ehrenhof aus den Vorkriegszeiten. Möglich wurde dies nur aufgrund einer genialen Idee des Düsseldorfer Ehrenbürgers, großen Mäzens und Architekten Professor Helmut Hentrich. Nach eigenen Schilderungen kam ihm diese Idee bei einer langweiligen Rede anlässlich eines Empfangs in der Rheinhalle und man muss feststellen, dass langweilige Reden doch offensichtlich auch einen Nutzen haben können. Basis der Idee war die Absenkung des vorhandenen Bodens um ein nutzbares Foyer zu erhalten. Die dadurch gewonnene Höhe ermöglichte es, darüber einen Konzertsaal zu errichten unter der Voraussetzung, dass die alten Kuppelmaße wiederhergestellt werden und damit die endgültig notwendige Höhe nach oben geschaffen wird.
Professor Hentrich überzeugte in der ihm eigenen Art die Stadtoberen und es kam zu einem totalen Umbau der Rheinhalle, unter Wahrung der denkmalswürdigen Bausubstanz. Das Gebäude und der gesamte Ehrenhof wurden im Jahre 1926 anlässlich der Ausstellung GESOLEI (Ausstellung für Gesundheitspflege, soziale Fürsorge und Leibesübung) von Professor Wilhelm Kreis errichtet und stellen ein sehenswertes Gesamtkunstwerk dar.
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Die Tonhalle Düsseldorf ist Teil eines architektonisch äußerst wertvollen Bauensembles am Rande des Hofgartens und direkt am Rhein in herrlicher Lage gelegen. Von der Stadt aus gesehen begann das gesamte Bauensemble 1926 mit dem Kuppelsaal, der später ein Planetarium beherbergte. Im Anschluss daran wurden die Ausstellungsgebäude errichtet und direkt am Rhein ein großer Festsaal gebaut.
Der Kuppelsaal wurde im Krieg sehr beschädigt und diente in den Nachkriegsjahren mit dem Namen „Rheinhalle“ als Konzert und Veranstaltungssaal. Hier feierte der Musikverein z. B. sein 150-jähriges Bestehen mit der Darbietung der 8. Symphonie von Gustav Mahler unter GMD Rafael Frühbeck de Burgos und mit dem New Philharmonia Chorus London als Gast.
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Im Jahre 1978 konnte das Gebäude neu eröffnet werden. Mehr als 30.000 Menschen nahmen Ihre neue Tonhalle damals wieder in Besitz. Sie konnten sich davon überzeugen, dass die historische Form der Kuppel wiederhergestellt und vor allen Dingen die Backsteinarchitektur, die Zwickelbilder und das architektonisch bedeutsame grüne Gewölbe, ein seltenes Beispiel für den
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Expressionismus in der Architektur, wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden. In diesem „Grünen Gewölbe“ residiert ein Teil der Glassammlung Hentrich. Prof. Hentrich hat mit großem Mäzenatentum der Stadt Düsseldorf unter anderem eine der bedeutendsten Glassammlungen der Welt gestiftet. Er war auch Ehrenmitglied des Städtischen Musikvereins. Prof. Hentrich verstarb hochbetagt im Jahre 2001. Die ganze Stadt ist seinem Wirken verpflichtet und wird ihm immer ehrend gedenken. Das Gebäude erinnert an ihn und seine Gestaltungskraft, auch durch viele in ihm zu besichtigende Kunstwerke, wie die monumentale Lichtinstallation von Prof. Günther Uecker im Foyer, die Spiegelinstallationen von Prof. Lutter, die restaurierten Rübsam-Statuen und viele sehenswerten Dinge mehr. Ein Besuch lohnt sich. |
| In den Gebäuden des Ehrenhofs befinden sich folgende Einrichtungen und Institute: |
- Tonhalle mit dem Großen Saal und dem Helmut-Hentrich-Kammermusiksaal (auch Probensaal des Städtischen Musikvereins) und allen sonstigen Räumen für Intendanz, GMD, Orchester, Chor und Verwaltung
- Museumsgebäude mit dem Forum-NRW und dem Kunststoffmuseum, mit dem museum-kunst-palast, dem Kunstmuseum und der Glassammlung Hentrich, die in Teilen auch im Grünen Gewölbe der Tonhalle residiert
- Robert-Schumann-Saal als Kammermusiksaal im museum-kunst-palast
- Restaurierungszentrum des museum-kunst-palast und des Kunstmuseums
- Rheinterrasse Düsseldorf mit den Veranstaltungssälen „Goldener Saal“, „Silbersaal“ und „Radschlägersaal“.
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In den verschiedenen Museen finden ständige Ausstellungen und auch wechselnde Präsentationen statt. Die Säle werden für eine Vielzahl von Veranstaltungen vom Karneval bis zu Hauptversammlungen benutzt. Direkt am Rhein befindet sich an der Rheinterrasse ein sehr gut besuchter und mit altem Baumbestand bewachsener Biergarten.
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Gesellschaft der Freunde und Förderer der Tonhalle Düsseldorf e.V.:
Im Jahre 1966 wurde die Gesellschaft der Freunde und Förderer gegründet mit dem Ziel, das Musikleben in der Tonhalle zu fördern. Die Gesellschaft war immer sehr aktiv bei der Diskussion um einen neuen Konzertsaal und hat die umfangreichen Umbaumaßnahmen sowohl in finanzieller Hinsicht als auch auf der fachlichen Seite äußerst positiv begleitet.
Der Verein übernimmt Patenschaften für außergewöhnliche Veranstaltungen und unterstützt Engagements herausragender Solisten und Dirigenten. Er engagiert sich aber auch in der Nachwuchsförderung, für die Heranführung von Kindern und Jugendlichen an die Klassische Musik, unterstützt die Intendanz bei ihren mannigfaltigen Aufgaben und kümmert sich um die Erhaltung und Verschönerung der Tonhalle und ihres Umfeldes.
Jedem kulturell interessierten Düsseldorfer müsste es ein Herzensanliegen sein, Mitglied dieser Gesellschaft zu sein.
Sind Sie an einer Mitgliedschaft interessiert, so rufen Sie unter Nr. 0211-8997878 an, senden Sie ein Fax an die Nr. 0211-8929143 oder besuchen Sie die Internet-Seite der Gesellschaft unter www.tonhalle-duesseldorf.de. Hier erhalten Sie auch alle Auskünfte über die sehr moderaten Mitgliedsbeiträge, die Ziele und Aktivitäten der Gesellschaft, den vielfältigen Nutzen, den Sie durch ihre Mitgliedschaft haben und über die testierte Gemeinnützigkeit der Gesellschaft.
Viele Mitglieder der Gesellschaft sind auch Mitglieder im Städtischen Musikverein zu Düsseldorf und wir, der Chor, rufen Sie zur Mitgliedschaft in der Gesellschaft auf, weil in der heutigen Zeit große und herausragende Dinge im kulturellen Bereich nur mit idealistischer privater Unterstützung realisiert werden können.
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